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Kunst im Außenbereich

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Keramik-Säule „Pflöcke-einschlagen“

1999 wurden 14 Keramiksäulen des Künstlers Matthias Reckert (Bochum) entlang der Ruhr zwischen Hagen und Bochum als Pflöcke zur Markierung der Kulturlandschaft „Ruhrtal“ aufgestellt.
Eine der Keramik-Säulen steht im Außenbereich des Hauses Herbede an der Nord-Ost-Ecke der Umfassungsmauer.
Die Keramiksäulen stellen das erste gemeinsame Kulturobjekt der Initiative „Das Ruhrtal“, einer Kooperation der Städte Bochum, Hattingen, Witten, Wetter, Herdecke und Hagen sowie des
Ennepe-Ruhr-Kreises, dar und sollen den Start in eine gemeinsame Zukunft dieser Region symbolisieren.

Stahlplastik „In Bewegung“

Im März 2006 wurde in dem Grünstreifen vor der Umfassungsmauer der Vorburg die Stahlplastik der Vorburg-Künstlerin Angelika Pietsch (Atelier a-p-art) aufgestellt.
Mit dem für die Plastik verwendeten Werkstoff „Stahl“ dokumentiert die Künstlerin sinnfällig die Verflechtung mit der „Stahl-Stadt“ Witten und dem Stahl-Standort Herbede; die Stahlerzeugung und Stahlverarbeitung ist auch heute noch der stärkste Industriezweig in Witten und Herbede.
Die Idee der Begegnung von Menschen an einem kommunikativen Ort, wie auf Haus Herbede, war für die Künstlerin gestaltgebender Impuls. Dabei bringt die Künstlerin in ihrer Plastik „Begegnung“ das Thema „Gleich- und Gegengewicht“ zum Ausdruck.
Die Künstlerin montiert zwei Figuren (Breite ca. 2,80 m, Höhe ca. 1,60 m), so auf ein Metallfundament, dass jeweils eines der beiden breit gespreizten, langen Beinstützen auf dem Fundament ruht, das andere aber frei im Raum schwebt. Beide Figuren strecken ihre langen und zum Ende hin breiter auslaufenden Arme weit in den Raum. Die Hälse der Figuren sind gereckt, die Häupter verharren aufrecht in einer nach vorne ausgerichteten Haltung. Es entsteht der Eindruck von tänzerischer Leichtigkeit, eines spielerischen, fröhlichen und ausgewogenen Miteinanders zweier Figuren, die sich in einem gleichsam lautlosen Zwiegespräch miteinander zu befinden scheinen, die sich begegnen.
Die Figuren sind eng voreinander montiert. Je nach Standort des Betrachters verändert sich die Sichtweise auf das Kunstwerk.